Der perfekte Ehemann als personalisierter Roman

basierend auf dem Original von Oscar Wilde
gebunden als Taschenbuch ab 24,95 €


London, Ende des 19. Jahrhunderts: Für die tugendhafte Gertrude ist Sir Robert Chiltern der perfekte Ehemann - so scheint es jedenfalls. Doch die intrigante und geldgierige Mrs. Cheveley, kennt eine dunkle Geschichte aus der Vergangenheit des jungen aufstrebenden Politikers. Ihr Plan: Erpressung - Wird Gertrude Robert seine Jugendsünde verzeihen?


Bis zu 5 Hauptdarsteller (2 männlich, 3 weiblich) und 12 Nebendarsteller (8 männlich, 4 weiblich) personalisierbar, ca. 155 Seiten.

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Abb. zeigt Edition „Leinen mit Schutzumschlag“

Die Handlung (nicht personalisiert)

London, Ende des 19. Jahrhunderts: Sir Robert Chiltern ist der perfekte Ehemann – so scheint es jedenfalls: ein junger aufstrebender Politiker, gut aussehend, glücklich verheiratet und zudem noch integer. Doch Mrs. Cheveley, intrigant und stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht, kennt eine dunkle Geschichte aus Sir Roberts Vergangenheit und erpresst ihn damit.

Ihre Forderung: Entweder er unterstützt ein mehr als fragwürdiges Projekt, oder sie wird das dunkle Geheimnis um seinen politischen Aufstieg lüften. Dadurch würde Chiltern nicht nur einen beruflichen Tiefschlag erleiden, sondern auch vor seiner tugendhaften Ehefrau Gertrude, die er heiß und innig liebt, das Gesicht verlieren.

Sir Robert bittet seinen besten Freund Lord Goring um Rat – und wird von ihm nicht enttäuscht. Um das Wohl seines Freundes bemüht, kämpft sich der Lebemann Lord Goring durch ein Netz aus Lügen, Versuchungen und tückischen Heiratsfallen und gerät in höchst prekäre Situationen. Die Anstrengungen lohnen sich: Der Plan der Erpresserin wird vereitelt, alles löst sich in Wohlgefallen auf – und Lord Goring macht Mabel Chiltern, dem Mündel von Sir Robert, einen Heiratsantrag, den sie überglücklich annimmt.

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Leseprobe (nicht personalisiert)

Lord Goring: „Haben Sie mir die zweite Blume fürs Knopfloch beschafft, Phipps?“

Phipps: „Selbstverständlich, MyLord.“ (Nimmt ihm Hut, Stock und Cape ab und reicht ihm auf einem Präsentierteller die neue Knopflochblume.)

Lord Goring: „Eine ziemlich interessante Sache, Phipps. Ich bin zurzeit der einzige unbedeutende Mann in London, der eine Blume im Knopfloch trägt.“

Phipps: „Sehr wohl, MyLord. Ich habe es bemerkt.“

Lord Goring (entfernt die alte Knopflochblume): „Wissen Sie, Phipps, Mode ist, was man selbst trägt. Unmodern ist das, was die anderen Leute tragen.“

Phipps: „Natürlich, MyLord.“

Lord Goring: „Genauso wie das Benehmen anderer Leute stets grob und unbeholfen ist.“

Phipps: „Wie Sie meinen, MyLord.“

Lord Goring (fädelt die neue Blume ins Knopfloch ein): „Und genauso wie Falschheit die Treue anderer Leute ist.“

Phipps: „Ja, MyLord.“

Lord Goring: „Andere Leute sind einfach schrecklich. Die einzige Gesellschaft, die man aushalten kann, ist die eigene.“

Phipps: „Sicher, MyLord.“

Lord Goring: „Sich selbst zu lieben, ist der Beginn eines lebenslänglichen Romans, Phipps.“

Phipps: „Sehr wohl, MyLord.“

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