Frau Holmes ermittelt – Der Hund der Baskervilles
Ausführliche Handlung
Dr. Mortimer senkt seine Stimme fast zu einem Flüstern, als er Meisterdetektivin Christine Holmes und ihrem Freund und Assistenten Dr. John Watson von dem plötzlichen und rätselhaften Tod von Sir Charles Baskerville erzählt. Sir Charles’ Leiche habe keinerlei Spuren von Gewaltanwendung erkennen lassen, aber sein Gesicht sei unglaublich verzerrt gewesen, so dass in der Gegend das Gerücht umgeht, er wäre zu Tode erschreckt worden. Denn auf der Baskerville-Familie lastet der Fluch einer schrecklichen geisterhaften Hunde-Bestie, die vor mehreren Jahrhunderten den ruchlosen Hugo Baskerville getötet hat und seither seine Nachkommen heimsuchen und in ihr Verderben hetzen soll.
Nun übernimmt Sir Henry, der letzte des Baskerville-Clans, das Erbe. Der Adelige kommt ohne Vorahnung dessen, was ihn erwartet, in die Heimat seiner Ahnen. Christine Holmes’ neuen Klient Dr. Mortimer, ein Freund der Baskervilles, treibt die Sorge, es könne Sir Henry wie dem armen Sir Charles ergehen. Deshalb sucht der Arzt in London die Baker Street Nr. 221b auf, wo die berühmte Meisterdetektivin auf einen Fall wie diesen nur gewartet hat. Kurz darauf geschehen seltsame Dinge, Sir Henry wird offensichtlich überwacht. Eine anonyme Warnung trifft ein, der Erbe solle sich vom Moor fernhalten, zwei einzelne Schuhe werden ihm gestohlen – und zu guter letzt gibt sich ein düsterer Verfolger als ‚Christine Holmes’ aus.
Die Meisterdetektivin fühlt sich herausgefordert – und heckt einen raffinierten Plan aus. Sie gibt vor, dass wichtige Geschäfte sie daran hindern, London zu verlassen. Sir Henry solle aber auf jeden Fall sein Erbe in „Baskerville Hall“ antreten und zu seinem Schutz stelle Christine ihm ihren besten Freund und Assistenten Dr. Watson zur Seite. Klammheimlich reist Christine jedoch den Männern nach und versteckt sich im Grimpener Moor nahe des Anwesens der Baskervilles, um dort ungestört ermitteln zu können. Christines Tarnung ist perfekt, und durch die täglichen Berichte ihres Freundes Dr. Watson, der sie (wie alle anderen auch) weiterhin in London wähnt, ist sie über die Geschehnisse in „Baskerville Hall“ stets bestens im Bilde.
So erfährt Christine, dass Sir Henry Freundschaft mit dem Naturforscher Jim Stapleton und dessen Schwester Beryl geschlossen hat. Die beiden wohnen in einem Haus am Rande des Moors, in dem Sir Henry schon bald häufig zu Gast ist. Nicht ahnend, dass Beryl in Wahrheit die Ehefrau von Jim Stapleton ist, verliebt sich der Adelige in sie. Erfolglos versucht diese mehrfach, ihn zu seinem Schutz zur sofortigen Abreise zu bewegen.
Langsam aber sicher bringt die geniale Meisterdetektivin Christine Holmes aus ihrem Versteck aus Licht ins Dunkel dieses mysteriösen Falls. Sie findet heraus, dass hinter dem grässlichen Tod des alten Sir Charles sowie den vielen unheimlichen Geschehnissen im Moor nur einer stecken kann: Naturforscher Jim Stapleton. Dieser ist in Wahrheit auch ein Baskerville und geht in der Tat über Leichen, um an sein Erbe zu gelangen. Mit Hilfe eines riesigen, unheimlich mit Leuchtfarbe bemalten Killerhundes, den er im Moor versteckt hält, hatte er den herzkranken Sir Charles in besagter Nacht schlichtweg zu Tode erschreckt. Und Ähnliches hat der Bösewicht nun auch mit Sir Henry vor. Wird ihm sein diabolischer Plan gelingen?
Natürlich nicht! In gekonnter Manier zeigt Christine Holmes, wie Experten Verbrechern das Handwerk legen!
Der Schurke Stapleton und seine Killerbestie segnen das Zeitliche – und der vermeintliche Fluch der Baskervilles zählt fortan zu den Ammenmärchen.
