Lausbubengeschichten & Neue Lausbubengeschichten
Personalisierte Bücher und Abenteuer
als originelle Geschenkidee
ab 24,95 €
Personalisierte Bücher und Abenteuer von Ludwig Thoma sind eine originelle Geschenkidee und das bayrische Kultbuch für junge und jung gebliebene Lausbuben. Besetzen Sie die Hauptrolle des aufgeweckten Lausbubs Ludwig Thoma in Lausbubengeschichten & Neue Lausbubengeschichten und halten Sie mit deftigen Streichen Ihr bayerisches Heimatdorf in Atem.
Bis zu 1 Hauptdarsteller (männlich) und mehr als 30 Nebendarsteller (männlich und weiblich) personalisierbar, ca. 210 Seiten.
Leseprobe (nicht personalisiert)
Der Arthur und ich sind bald aufgestanden, und er hat gesagt, er will mir seine Spielsachen zeigen. Er hat ein Dampfschiff gehabt. Wenn man es aufgezogen hat, sind die Räder herumgelaufen, und es ist schön geschwommen. Es waren auch viele Bleisoldaten und Matrosen darauf, und Arthur hat gesagt, es ist ein Kriegsschiff und heißt ,Preußen'.
Aber beim Scheckbauer war kein großes Wasser, so dass man sehen kann, wie weit es schwimmt, und ich habe gesagt, wir müssen zum Rafenauer hingehen, da ist ein Weiher, und wir haben viel Spaß dabei. Es hat ihn gleich gefreut, und ich habe das Dampfschiff getragen.
Sein Papa hat gerufen: „Wo geht ihr denn hin, ihr Jungens?“
Da habe ich ihm gesagt, dass wir das Schiff im Rafenauer seinem Weiher schwimmen lassen.
Die Frau sagte: „Du darfst es aber nicht tragen, Arthur. Es ist zu schwer für dich.“ Ich sagte, dass ich es trage, und sein Papa hat gelacht und hat gesagt: „Das ist ein starker Bayer; er isst alle Tage Lunge und Knödel. Hahaha!“
Wir sind hinter dem Haus vom Scheckbauer weiter gegangen, über die große Wiese. Der Arthur fragte mich: „Gelt, du bist stark?“
Ich sagte, dass ich ihn leicht hinschmeissen kann, wenn er es probieren will.
Aber er traute sich nicht und sagte, er wäre auch gerne so stark, dass er sich von seiner Schwester nichts mehr gefallen lassen muss.
Ich fragte, ob sie ihn haut.
Er sagte nein, aber sie macht sich so gescheit, und wenn er eine schlechte Note kriegt, redet sie blöd daher, als ob es sie was angeht.
Ich sagte, das kenn ich schon; das tun alle Mädchen, aber man darf sich nichts gefallen lassen. Es ist ganz leicht, dass man es ihnen vertreibt, wenn man ihnen rechte Angst macht. Er fragte, was man da tut, und ich sagte, man muss ihnen eine Blindschleiche in das Bett legen. Wenn sie darauf liegen, ist es kalt, und sie schreien furchtbar. Dann versprechen sie einem, dass sie nicht mehr so gescheit sein wollen.
…
– Leseprobe –






