Peterchens Mondfahrt als personalisierter Roman

basierend auf dem Original von Gerdt von Bassewitz
Unser Titel: Märchenhafte Mondfahrt
gebunden als Taschenbuch ab 24,95 €


Der Maikäfer Herr Sumsemann will sein fehlendes sechstes Beinchen zurückhaben, das eine Fee auf den Mond gezaubert hatte. Zusammen mit den Menschenkindern Peter und Anneliese fliegt er deshalb zum Mond, wo sie auf das Sandmännchen, die Blitzhexe, den Donnergott und viele andere märchenhafte Gestalten treffen. Wird es den drei Freunden gelingen, Herrn Sumsemanns Beinchen zu finden?


Bis zu 2 Hauptdarsteller (1 männlich, 1 weiblich) und 3 Nebendarsteller (1 männlich, 2 weiblich) personalisierbar, ca. 125 Seiten.

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Abb. zeigt Edition „Leinen mit Schutzumschlag“

Die Handlung (nicht personalisiert)

Das Märchen handelt von den Abenteuern des Maikäfers Herr Sumsemann, der zusammen mit den Menschenkindern Peter und Anneliese zum Mond fliegt, um von dort sein verlorengegangenes sechstes Beinchen zu holen.

Als ein Urahn der Maikäfer-Familie Sumsemann sich mit seiner frisch angetrauten Frau von seinen Hochzeits-Schnäpschen auf einem Birkenzweig erholt, passiert etwas Schreckliches: Ein Holzdieb schwingt seine Axt, schlägt der Birke Ast und Zweige – und ein Beinchen von Urahn Sumsemann ab! Als der Maikäfer wieder aus seiner Ohnmacht erwacht, begegnet ihm die Fee der Nacht, die den bösen Räuber wegen seines sonntäglichen Waldfrevels mitsamt dem geschlagenen Holz auf den Mond verbannt hat. Als sie erfährt, dass an einem der gestohlenen Holzstücke auch noch das sechste Beinchen von Urahn Sumsemann hängt, tut ihr Herr Sumsemann schrecklich leid, doch die Strafe kann und will sie nicht rückgängig machen. Aus Mitleid erlaubt sie ihm jedoch, mit zwei ganz artigen Kindern, die noch nie ein Tier gequält haben, zum Mond zu fliegen, um das Beinchen zurückzuholen.

Seit diesem traurigen Tag werden die fünf Beinchen in der Familie Sumsemann von Generation zu Generation weitervererbt, denn alle Sumsemänner scheitern auf ihrer Suche nach zwei braven Kindern, die noch nie einem Tier etwas zuleide getan haben.

Hundert Jahre später ist Herr Sumsemann der letzte seiner Sippe. Er hat gerade seine Frau verloren und wohnt von den anderen Maikäfern abgeschieden im Garten von Peterchens und Annelieses Eltern. Dort spielt er abends auf einer kleinen silbernen Geige (ebenfalls ein Familienerbstück).

Ein paar Vergissmeinnichtschnäpschen später läuft der normalerweise so übervorsichtige Käfer zu Höchstform auf, brummt in das Zimmer von Peterchen und Anneliese – und trifft auf brave und gutherzige Kinder! Peterchen und Anneliese erklären sich sofort bereit, mit ihm zum Mond fliegen, um von dort sein verlorengegangenes sechstes Beinchen zurückzuholen. Und los geht die phantasievolle, abenteuerreiche und erfolggekrönte Reise zum Mond!

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Leseprobe (nicht personalisiert)

Dabei wurde der Maikäfer so fidel, dass er ganz vergaß, wo er war, und sehr erschrak, als Peterchen und Anneliese plötzlich laut auflachten, weil er gar so komisch herumsprang bei seinem Tanz. Er hatte sie nämlich mit seiner Musik aufgeweckt und gar nicht bemerkt, dass sie ihm schon eine ganze Weile zusahen. Eigentlich hatte er Angst und wollte sich schnell totstellen, aber die Kinder lachten so vergnügt, dass er sich ein Herz fasste. Er legte also seine Geige auf den Tisch, strich seine schöne, schwarz-weiße Weste glatt, richtete die kleinen Fühlhörnchen an seinem Kopf auf, machte eine Verbeugung und stellte sich vor: „Ich bin Herr Sumsemann!“

Die Kinder waren aus ihrem Bettchen geklettert, und da sie wussten, was sich gehört, machte Peterchen auch eine Verbeugung, Anneliese einen Knicks, und sie stellten sich ebenso vor. „Mein Name ist Peter Macket, meistens werde ich Peterchen genannt“, erklärte Peterchen. „Und ich bin Anneliese Macket“, sagte Anneliese.

Nun aber waren die beiden Kinder schrecklich neugierig, beguckten und befühlten den Sumsemann überall, bewunderten die kleine silberne Geige und wollten alles wissen. Dem dicken Maikäfer wurde ganz schwindlig von all den Fragen. Plötzlich hatte Peterchen auch entdeckt, dass dem Käfer ein Beinchen fehlte. Der wusste nämlich ganz genau, wie viele Beinchen ein ordentlicher Maikäfer haben muss, und darum fragte er nun.

So war also wirklich der große Augenblick für den letzten der Sumsemanns gekommen: Zwei wirklich gute Kinder fragten ihn nach seinem Beinchen. Viele hundert Jahre hatten seine Ahnen und Vorfahren dies ersehnt und waren totgeschlagen worden. Und jetzt – jetzt!! Ihm wurde ganz grün vor den Augen, seine Flügel zitterten vor Aufregung, und beinahe wäre er auf den Rücken gefallen. Aber er beherrschte sich doch, so gut es ging, holte tief Luft, wischte sich mit einem grünen Lindenblättchen, das er immer als Taschentuch benutzte, den Schweiß von der Stirn, machte eine sehr geheimnisvolle Miene und sagte: „Ja, das ist eine sehr traurige und wunderbare Geschichte!“

Nun wollten die Kinder natürlich die Geschichte hören, schleppten drei Schemelchen herbei, setzten sich darauf, der Maikäfer in der Mitte, Peterchen links und Anneliese rechts dicht neben ihm. Es war totenstill in der Stube und sehr geheimnisvoll. Der Mond sah groß und gelb durch die Blumen vor dem Fenster, und der Maikäfer erzählte langsam und feierlich mit seinem leisen, brummenden Stimmchen die Geschichte vom Beinchen, von der Nachtfee und vom Mondmann.

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